Mit Skizzenheften, Frottagen, kleinen Audioaufnahmen und Farbproben kartieren wir Wege durch Viertel, Wälder und Werkhallen. Wiederkehrende Motive werden sichtbar, zum Beispiel der Rhythmus von Fensterläden oder der Schatten unter Fichten. Im Studio ordnen wir Fundstücke, formulieren Kriterien und leiten erste Konstruktionsentscheidungen ab, die auf Beobachtung beruhen, nicht auf bloßer Laune oder Trend.
Wir arbeiten bewusst in kurz getakteten Materialstudien, jedoch ohne Druck. Karton, Garn, Draht und Ton dienen als schnelle Übersetzer von Ideen in greifbare Formen. Jeder Mini-Prototyp beantwortet genau eine Frage. Nach Fotos, Notizen und kurzer Reflexion folgt der nächste Versuch. So entsteht eine klare Lernkurve, die Komplexität reduziert und Mut zu Entscheidungen schenkt.
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